KASEMATTEGEWÖLBE

Wir folgen dem Pfad bis zur Sohle des Grabens und entdecken dort einen übermauerten Gang. Dieser ist begehbar. Um den Eingang zu erreichen, balancieren wir über eine schmale Quermauer und einen noch deutlich wahrnehmbaren Einschnitt in das Kasemattegewölbe. Über diesem Sockel bett eines Querbalkens erhoben sich die Stützpfeiler der Zugbrücke. Sie überspannte den Graben von dem Fels - Ravelin zum Haupttor. Auf der Grabensohle legte man noch diese Kasematte an, um auch mit Infantriefeuer Grabenanlage und Brücke nach beiden Seiten hin zu schützen. Die Schartenenge zeigt jeweils nach außen.

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Führung mit Herrn Christoffel.

 

Wie breit der Graben war, erfahren wir beim Gang durch die Kasematte (Taschenlampe ist erforderlich und auf eigene Gefahr), wenn wir rechts und links die Schartenöffnungen abzählen, die ja nur solange einen Sinn hatten, wie der Graben breit (und frei von Schutt) war.

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Der Laufgang mündet in ein Felsmassiv und Treppenstufen führen wieder ans Tageslicht. Die Stiegen gehen in eine Wendeltreppe über. Die links liegende kleine sandsteineingefasste Türöffnung führt in eine Kammer, in der sich tief nach unten und hoch nach oben das schwere Gegengewicht der Zugbrücke bewegte. Man kann sich den Gang durch die Kasematte sparen und leicht kletternd sofort die Ostseite der Festung erreichen.

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Der Laufgang