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Nach ca. 70 m Fußweg liegt links im Wald das schon erwähnte Gegenwerk ,,Kur Trier" wiederum mit drei Geschützscharten in Richtung Graben. Die Kasematte ist hinter dem schmalen Mauergrat zerstört. Man muß sich das Mauerwerk noch 2 Meter tiefer bis zur Grabensohle und doppelt so hoch bis zum Mauerkranz mit den 3 versetzten Schießscharten vorstellen. Aller Schutt in dem noch erkennbaren Graben ist wegzudenken, um sich Werk und Gegenwerk in seiner kombinierten Wirkungsweise vorzustellen (5. Zeichnung). In jedem Werk kreuzten demnach 12 Geschütze ihre ballistisch genau errechneten Geschoßbahnen.
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Die Rekonstruktion kombiniert die Ausgrabungsergebnisse von 1938 mit Ergänzung der ehem. Bausubstanz.
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Über diese Anlage ,,Kur-Trier" führte auch der einzige Zuweg von der Südseite in die Festung, wie auf dem Plan aus der Vogelperspektive dargestellt. Unter der Brücke waren weitere Kasematten und Außenwerke geplant, ferner Kurtinen, die Bollwerk mit Bollwerk verbanden, - aber diese Labyrinthe kamen bis 1698 nicht mehr zur Ausführung. Eine Treppe führt von dem Geschützkeller durch die Flankendeckung zur Grabensohle außerhalb des Festungsringes (heute verschüttet). |
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Dieser Geheimgang wiederholt sich in keinem anderen Werk gleicher Art. An dem Gegenwerk erkennt man noch den Ansatz der Flankendeckung, im Volksmund ,,Öhrchen" genannt, die dem Feind nicht nur den Einblick in die Schartenöffnungen wehrte, sondern in ihren Abmaßen so berechnet war, daß kein gegnerisches Geschütz, es sei denn in der direkten Schußlinie, zu Gegenmaßnahmen kommen konnte. |
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Diese Vauban- typische Anlage wiederholt sich nunmehr ständig in leichten Varianten.
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 Der Laufgang
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