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Das Kriegsgeschehen in der Region dauerte jahrelang an. Nach endlosen Verhandlungen wurde 1697 der Friede von Ryswik, einem Schloss in Holland, geschlossen. Mont Royal lag mitten im Feindesland und war nur schwer und langwierig zu erreichen. Die finanzielle Unterhaltung der Festung war mit vielen Unkosten verbunden, sowohl im Bezug auf seine Befestigung, aber auch auf die Versorgung der Garnison, die enorme Barmittel verschlang. Die Zwingfestung hatte keine unabhängigen Gebiete unter seinem Schutz, was Frankreich auch nicht zu seiner Erhaltung verpflichtete. Die Alliierten forderten den Erhalt der Festung, doch dass wollten die Franzosen unter keinen Umständen. Dank ihrem Verhandlungsgeschick waren sie in der Lage, die Festung selbst zu schleifen. Als Ausgleich durften sie die wichtige Stadt Straßburg behalten. Die "Demolation" erfolgte am 5. 2. 1698. Schließlich verließen die letzten französischen Truppen am 3. 6. 1698 Traben-Trarbach zu Wasser. Frankreich verzichtete weitestgehend auf die Reunion der sogenannten Saarprovinz, so dass von da ab die Souveränität der Herrschaft der hinteren Grafschaft Sponheim wiederhergestellt war. Jedoch wurde Mont Royal nicht völlig zerstört. Bis heute sind Überreste auf dem ehemaligen Festungsgelände zu finden. In alten Erzählungen heißt es sogar, dass der Ort Kövenig ursprünglich knapp 200 m weiter in nordöstlicher Richtung gelegen habe. Bei der Sprengung der nordöstlichen Wallmauer, die nicht weit vom Abhang entfernt war, sind die Geröllmassen den Berg hinunter gefallen und begruben den Gesamten Ort unter sich. Die Bewohner begannen dann ihr Kövenig daneben, in südwestlicher Richtung, wieder aufzubauen.
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