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Mont- Royal - die vergessene Festung In den Ruinenfeldern der Festung, "Mont-Royal" inmitten dieses viel umstrittenen rheinischen Grenzlandes mahnt ein politisches Gesetz: Druck zeugt Gegendruck. Während sich in der Neuzeit nach 1500 das allzu ,,Heilig-teutsch-römische" Splitterreich in etwa 400 Kleinstaaten auflöste, erholte sich sein Nachbar Frankreich aus seiner Drucklage zwischen den Habsburger Zangen: Spanien, Niederlande, Reich und Italien. Es sammelte sich allmählich zur führenden europäischen Nation und drängte als Weltmacht wieder zum Rhein.
Nach dem 3o jährigen Religions- und Bruderkrieg waren die Einwohner der Kleinstaaten auf 20 Millionen geschrumpft; als Nachbar glänzte das geeinte und doppelt so stark bevölkerte Frankreich. Dessen Sonnenkönig Ludwig XIV. wurde Herr seines Zeitalters und ließ 1680/81 mitten im Frieden linksrheinische Lande als ,,Reunionen" erklären und besetzen.
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 Die zentrale Lage der Festung Mont - Royal als Versorgungsbasis für das befestigte Rheinland.
Die Französischen Angriffsspitzen 1688 zeigen die strategische Deckung der Festung. Die Jahreszahlen verdeutlichen die Systematik der Festungspolitik Lidwigs XIV .
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