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Prof. Dr. Heinrich Disselnkötter |
Zur Erinnerung an Prof. Dr. Heinrich
Disselnkötter. |
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Schon lange ist hier der Wunsch rege gewesen, es möchte eine ,,ausgedehntere", wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Geschichte unserer Orte und ihrer Umgebung geschrieben werden. Trotzdem hat das nunmehr zur Neige gehende Jahrhundert ihn unbefriedigt gelassen. |
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1.
Kapitel. |
Die Lage der Burg. Ihr falscher Name: Gräfinburg. Die Gründe für die Schreibung Grevenburg. Der Erbauer, Johann III., Reichsgraf von Spanheim. Zusammenhang mit der Stadtbefestigung. Die Burgmannen. Die ältesten reichsgräflichen Bewohner des Schlosses. Seine Ausrüstung 1437. Wohnsitz der Oberamtleute. Die Burgkapläne. Das Schloss als Gefängnis. Die Pest in Trarbach. Traben wird durch das Wallonenregiment de Bellemont überfallen. Eine Soldatencompagnie auf dem Schloss. |
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2.
Kapitel. |
Die Grevenburg eine Festung der Union. Die Spanier erobern Stadt und Burg. Der Uebergabevertrag vom 15. Nov. 1620. Die spanische Herrschaft, die Ohnmacht der Gemeinsherrn und der Katholisierungsversuch. Die Schweden als Befreier. Trarbach vom Rhein- und Wildgrafen Otto Ludwig am 8. Juli, das Schloss am 20. Juli durch General Gustav Horn erobert. Beide fallen nach kurzer Schwedenherrschaft an die Gemeinsherrn zurück. Die letzten Zeiten des Religionskrieges nach Artopé's Memorial. Das Friedensfest am 21. Mai 1652. |
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3.
Kapitel |
Mit dem 30jährigen Kriege werden Stadt und Schloss uns anschaulicher: denn von nun an stehen uns Zeichnungen und Beschreibungen zu Gebote. Das älteste Bild findet sich in Merians Topographia der untern Pfaltz vom Jahre 1645 und wird hübsch erläutert durch den Kupferstich und die Beschreibung in der Hofmann'schen Ehrensäul vom J. 1669. |
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4.
Kapitel. |
Die hintere Grafschaft Sponheim 1680 mit Frankreich reuniert. Nach Vaubans Plan Montroyal erbaut und die Werke von Trarbach verstärkt. Die Franzosen schleifen 1697 ihre Neuanlagen und geben das Gebiet an die Gemeinsherren zurück. Ausbruch des spanischen Erbfolgekrieges. Stadt und Schloss Nov. 1702 durch General Tallard erobert. Vergeblicher Angriff der Verbündeten im Jan. 1703. Der ,,siegprangende Hessen-Held" Erbprinz Friedrich bemeistert sich endlich des Schlosses. Dez. 1704. Holländer und Reichstruppen als Besatzung in der Stadt (bis 1713). |
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5.
Kapitel. |
Die geheime Abmachung zwischen Kurtrier und den Niederländern. Die Zwietracht der damaligen Gemeinsherrn. Die Kurtrierer setzen sich im kaiserlichen Auftrag fest. Kriegskommissar Monreal in Trarbach. Der Kommandant Graf O'Connor. Die Kosten der Garnison. Verhandlungen, dem ,,armen Städtlein" zu helfen. Widerstreben der Aussenämter. Die Einwohnerschaft und die Garnison. Kurfürst Franz Ludwig legt sich ein Besatzungsrecht in Trarbach bei und dankt in Trier ab. |
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6.
Kapitel. |
Die Kosten, die Graf O'Connor verursacht hat. Sein Tod. Streit mit seinem Nachfolger, Oberst-Leutnant Arents Abgeordnete und Briefe nach Trier. Die Sperrung der Stadtthore. Reise des pfalz- birkenfeld'schen Rats v. Savigny nach Montabaur und Audienz bei Kurfürst Franz Georg. Neue militärische Drangsale. Die Trarbacher zahlen 84 Thaler Kommandantenservice. |
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7. Kapitel. |
Die Veranlassung. Trier als Pufferstaat. Der neue Kommandant Freiherr von Stein. Der Zustand der Festung. Stein fordert Munition, Lebensmittel, Abspitzungen und Neubauten. Kriegerisches Leben in Trarbach. Die Hinaufschaffung von 30 Fuder Wein und 200 Fuder Wasser auf das Schloss. Der Zank um die Eichbäume. Die neue Polizeiordnung für Trarbach. Der Kommandant will von der Stadt ein höheres Service ,,erpressen". Die Soldaten- weiber und -kinder , werden nach Coblenz abgeschoben. |
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8.
Kapitel. |
Eine Charakteristik der damaligen Zustände. Kaiser und Reichsstände. Karls VI. Marschordnung. Zarte Behandlung eines französischen Spions. Abermalige Neubauten am Schloss (Jan.-März). Wie es verproviantiert ist. Absetzung des bisherigen Kommandanten und Ernennung des Oberstleutnants Freiherrn von Hohenfeld an seiner Statt. |
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9.
Kapitel. |
Die Vorbereitungen in Saarlouis. Wie es in Trarbach am 8. April aussieht. Der Ueberfall. Gefangennahme von 44 Mann mit Hauptmann Boudonville. Die Garnison rettet sich auf das Schloss, Graf Wurmbrands Compagnie von Traben nach Coblenz. Eine misslungene Kriegslist. Ein nicht ,,kriegsgebräuchliches" Verlangen der Trarbacher. Graf Belle- Isle trifft ein (12. April); das schwere Geschütz kommt an. Vorbereitende Belagerungsarbeiten. |
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10. Kapitel. |
Die Stadt in Gefahr. Besondere Schanzkörbe. Infanteriekampf von der Schlosshöhe gegen die Pulverturme Der Beginn der Beschiessung (am 24. April) und die Wirkung der Geschosse. Die Schwierigkeit, die Laufgräben den steilen Bergabhang hinaufzuführen. Drei Hauptangriffsobjekte. Die Tieferlegung der oberen Kestelbatterie. Die Kämpfe vor dem Vorwerk (28. und 29. April) Die Anfüllung des Vorwerksgrabens misslingt {30. April). Das Vorwerk endlich erstürmt (1. Mai nachmittags). Der Kriegsrat auf dem Schlosse. Die Kapitulation. Erbeutete Vorräte. Die Garnison zieht mittelst Schiff nach Coblenz ab. |
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11. Kapitel. |
Wie nimmt Kurfürst Franz Georg das Ereignis auf ? Von Hohenfeld zum Obersten befördert. Ehrungen auf französischer Seite. Die beiderseitigen Verluste. Die trier'schen Stände müssen ,,Demolitionsgelder" für das Schloss zahlen. Das Schloss durch den ,,Ingenieur" Delorme Juli 1734 gesprengt. Trarbach und Traben nach dem Kriege. |
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Die 1734 gedruckte Selbstverteidigung des letzten Commandanten, Frhrn. v. Hohenfeld 1 - Teil |
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Die Grevenburg und die Stadt Traben-Trarbach in ihren Anfängen. |
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Der Plan vom Schloss von J. P. Kersten, kurtrier`schem Feuerwerks- Lieutenant (1734) |
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Die Grevenburg |